Dienstag, 11. April 2017

Ein doller Himbeer Quark Gugelhupf! perfekt für die Ostertage!

Kuchen? Perfekt für Ostern?

JA! Heute gibts Kuchen! ;-D Und dann auch noch mit Himbeeren!

Und was für ein famoses Gerät! Er sieht zunächst so......harmlos? will ichs mal nennen...... aus! Aber hey! Dann überzeugt er mit saftigsten inneren Qualitäten. Auch am nächsten Tag noch! Meine Mutter würde sagen "tätschig", was erstmal nach einer nicht liebevollen Beschreibung für die Saftigkeit klingt, die sonst schnell so einen optisch erstmal staubtrocken aussehenden Kuchen ereilt. "Tätschig" ist aber hier genau richtig! Quarkig! Himbeeren! Und kein bißchen sandig. Und das Allerbeste: Es ist keine hohe Backkunst zur Erschaffung dieses Meisterwerks erforderlich. Kein bißchen. Zutaten zusammenrühren, fertig. Eventuell noch Puderzucker und frische Himbeeren darauf platzieren. Gings schon mal einfacher? Und schneller? Fast nicht. Und sagen die schnell gehen erfordern auch kein großes Geschwafel meinerseits ;-D. Deshalb heute mal zackig und plingplongschnell.
Dafür gibts aber viele runtergeknipste Bilder..........hat einfach sonnen Spaß gemacht und war grad alles so hübsch. Ach und nicht dass ihr meint, das wär ein Winterkuchen oder so.....;-D......angesichts der eingeschneiten Himbeeren könnte man glatt meinen.......aber ne!......Frühling! Ostern! Sommer! All sowas! Sonne wir kommen!








Zubereitung:

Ich sagte es ja......schrecklich einfach!

1. Butter, Zucker und Vanille schaumig rühren.

2. Eier dazu geben und unterrühren, dann Quark und Creme fraiche dazugeben.

3. Danach Mehl, Stärke und Backpulver einrühren und ganz zum Schluß die Himbeeren einigermaßen vorsichtig in den Teig einarbeiten. Bei TK Himbeeren müßt ihr vorsichtiger sein als bei frischen, sie zerfallen schneller und ihr habt bei starkem Rühren in der Maschine sonst einen Prinzessin Lillifee Kuchen........will sagen, der Kuchen ist dann einheitlich rosa ;-D. Sofern ihr nicht ne Kinderparty im Haus hat ist das NICHT der gewünschte Zustand des Kuchens ;-D. Also: SANFT unterrühren!

4. Den Kuchen dann bei 180 Grad etwa 60 Minuten backen. Auf jeden Fall Stäbchenprobe zum Schluss machen! Kuchen nach dem Backen 10 Minuten abkühlen lassen und erst dann stürzen!















Habt die weltschönsten Ostertage mit vielviel Sonne und guten Laune und so! Ich bin dann mal in der Eifel den Fischteich bei Tante Bettina zähmen ;-D.













Zutaten:
200 gr weiche Butter
250 gr Zucker
1 Tl Vanilleextrakt
4 Eier
250 gr Quark
150 gr Creme fraiche
350 gr Mehl
50 gr Maisstärke
15 gr Weinsteinbackpulver
200 gr Himbeeren (TK!)

evtl 100 gr frische Himbeeren als Dekoration
Puderzucker

Dienstag, 4. April 2017

Need some inspiration für Ostern??? Na dann bitte hier entlang! Entspannt lässige Jeans Osterneier für coole Hasen, Recycling totale und ein klitzekleines Gekritzel

Dieses Jahr hab ich mich echt schwer getan mit Ostern. Ich weiß ja auch nicht, aber gefühlt war alles schon mal da, ich hab alles schon mal gesehen, kommt mir bekannt vor und rockt nicht mehr meine Seele. Schwarzweiß hab ich über, edles Gold und Glitzer hängt mir irgendwie zum Hals raus und skandinavischer Chic......puhhh, ist ja cool aber haben wir das nicht auch schon ewig und drei Tage ???? Vor Jahren bin ich schon über bunte Vögelchen weg (den Kindern zuliebe gabs die dann schon noch...aber ich ;-(....naja und jetzt sind sie alt genug, um drauf zu verzichten), Holzfiguren hab ich schon ewig entsorgt (wobei der Ansprühversuch mit schwarzer Farbe ja lustig frevelhaft war ;-D) und die fürchterlich wertvollen Meissenenten meiner Tante kann ich irgendwie nicht.......nein. Ich fühl mich noch zu jung dafür (Hahüpf ;-D).

Also hab ich einfach meine alten Ostergerümpelkisten aus dem Keller des Grauens hochgeholt, hab hier und da noch was in der WEIHNACHTSDEKO gewühlt ........ui!..... und nachgedacht. Hab einfach mit dem  alten Zeugs was zusammengestellt und fand mich ganz großartig, als ich ohne einen Minifunken Arbeit aus alt mittelneu machte. Und dann war Ende. Eigentlich reichte mir das so...... auch und gerade, weil  man ja immer aufpassen muss, dass einem Ostern dekotechnisch nicht entgleitet und man nicht unabsichtlich auf  die rosarotbunthasige Kitschblümchenundschnulzspur abbiegt. Was wiederum für schwarzweiß, schlicht und ohne viel Gedöns spricht. Hm. Ich falle mir gerade selbst ins Kreuz.

Dann. Aber dann. Als ich schon gar nicht mehr damit rechnete (nachts um 3 im Bett plötzlich hellwach und so .......ihr wißt), ja da hatte ich doch eine Idee die mir irgendwie spannend vorkam. Und auch überhaupt nicht kitschig schien. Schon in Gedanken. Fast schon lässig cool. Weil so gar nix Neues zu Ostern find ich ja auch irgendwie doof. Kann doch nicht sein, dass sich hier im Hause nix weiterentwickelt. Also hab ichs mal ausprobiert und siehe da........jau.......suppiiii und ich wähne mich nicht auf der Kitschspur. Ostern in Jeans!

Hier unten zuerst aber mal mein aus alt mach mittelneu. Nur weil ichs ja doch schon mag. Auch wenns halt mal wieder schwarzweiß ist. Aber schlicht und skandinavisch und so ist ja....naja...ich erwähnte es schon. Die Klebebuchstaben sind übrigens aus dem Schreibwarenladen. Schrecklich einfach. Quasi Arne Jacobsen Eier ;-D.




Erkennt ihr sie wieder???? Meine Lichterkiste von Weihnachten??? Hoohaaa. Da geht was, ne? Multifunktional einsetzbar das Ding, was? Da habt ihr an Weihnachten anläßlich meines Posts bestimmt gedacht...."Boah, die wieder mit ihren Schrägevogelideen....wo soll ich denn jetzt so ne Kiste herkriegen und überhaupt!....Brauch ich die jemals wieder und dann verstaubt die mir in der Ecke und so!"

Ja! Da seht ihrs. Daneben gelegen ;-)! Wir recyceln Deko. Hier kommt nix um aufm Blog! Alles Investitionen in ein langes glückliches Immerwiederdekoleben. Das mit der Kiste war ein Invest! Miniinvest!







In der Kiste ist wirklich GAR NIX neu. Angefangen von den bemalten wie unbemalten Gänseeiern, dem Straußenei, den Federn, und den Kupferdrahtkrönchen für die Eier. Sogar die Schildchen mit Pieppiep und dem Rabbitshome und die Schleichhasis hatte ich noch aus bunteren Zeiten.






Aber hier nun endlich zu meinen Jeanseiern. Innerlich wie äußerlich. Was ich ja beim besten Willen  nicht fassen konnte: Ich hab versucht sowas mal zu googeln und zu pinteresten und all sowas und ....ich glaubs ja nicht......das hat noch nie jemand gemacht???? Kann doch gar nicht sein? Aber ich hab ernsthaft nix gefunden. Verrückt! Dabei so naheliegend....oder nicht?

Ich hab also für die Eier Jeansohren genäht. Das ist fürchterlich einfach, denn man braucht nur ne olle Jeans und eine einzige Naht einmal außen herum. Die Challenge ist eher die Größe des Eis zu treffen. Ich hatte mir deshalb aus Zewa (ja richtig gelesen: Zewa!) einen Prototyp genäht. Die Ohren werden nach dem Zusammennähen erstmal bei 40 Grad in die Waschmaschine gestopft, damit sie schön an den Kanten ausfransen und nach dem Trocknen dann mit Füllwatte im Ohrenbereich ausgestopft. Zum Schluß hab ich dann noch auf jeweils ein Öhrchen eines Paares ein kleines rotes Herz bzw. "Hasi" draufgestickt. Muss nicht unbedingt sein.........wie war das nochmal mit dem dekotechnisch entgleiten ;-D???? Na kommt....aber das ist grade noch so zu vertreten und drückt meine unendlich empfundene Liebööö für die anvisierten Ostereieresser in spe aus. Ihr versteht.





Die Eier selber sind mit normaler Eierfarbe gefärbt. Die Eier einfach in immer unterschiedlichen Positionen in ein nur wenig mit Farbe gefülltes Glas legen und immer wenn sich eine Farbkante gebildet hat nochmal in eine andere Position drehen. So habt ihr mehrere unterschiedlich blaue Farbschichten und eben den Jeanseffekt. Um den Effekt dann noch so richtig rauszukitzeln malt ihr nach dem Trocknen dann noch mit einem braunen Lebensmittelstift die "Nähte" und eine kleinen Hosentasche drauf. Fertig ist das lässige Ei.






Zum Schluß hab ich noch was für die Maler unter euch. Ich wollte ein ungewöhnliches Osterbild. Kein flauschighasiges sondern ein beklopptes Bild. Und da der große Sohn im KunstLK gerade an solchen und ähnlichen Themen vorbeischrabbte, fühlte ich mich inspiriert mich genau an so einen Hasen hier unten kaputtzumalen.......hahaha....."Mama was malst du dir da einen......das wär mir viel zu detailliert......ich mags eher expressionistisch." Hach. Manchmal wär ich ja gerne nochmal im KunstLK. Ich finds schon voll spannend Aufgaben egal welcher Art gestellt zu bekommen und mich dran zu versuchen. Das ist auch der Grund, warum ich meine Blogkooperationen so mag. Ich bekomme ein Thema und ein "Schau mal was du draus machst!". Ich lieeebe es. KunstLK im kleinen aufm Blog. Dafür in real. Meimei ;-)!







So und jetzt huschhusch raus und genießt das wunderbare Wetter! Ich wünsch euch was ihr Hasen ;-)!



Material:

Klebebuchstaben von hier
Gänseeier von hier
Wachteleier von hier
Schleichhasen hier, hier, hier
Federn von hier und hier
Kupferdraht für die Krönchen von hier
Holzkiste ähnlich von hier
Eierfarbe von hier
Lebensmittelstifte von hier
Bleistiftset mit unterschiedlichen Härtegraden von hier

Dienstag, 28. März 2017

Teriyaki Wildlachs mit Radieschen Granatapfel Salsa

Da hab ich gestern ein schon ewig vor mir hergeschobenes Rezept für Teriyakilachs eeeennndddlich mal ausprobiert. Ich sags euch, ich hab sogar schon nachts davon geträumt und hatte den prognostizierten Feingeschmack schon präzise auf der Zunge......und hab es irgendwie doch nie gekocht. Wunderlich.

Jetzt könnte man fies wie man so ist denken...ha!...die wieder, die hats einfach immer wieder vergessen! Fisch kaufen kann so beschwerlich sein und so. Hm. Man könnte sich das aber auch schönsaufen und sagen, ich hab einfach lange daraufhin gearbeitet und mich einfach selber so wahnsinnig und verrückt gemacht, bis ich mir selbst quasi den Teller aus der Hand reiße vor lauter Jiper......ähm.....geht das überhaupt? Ach egal. Irgendwas davon wird's gewesen sein und ich überlasse es eurer eigenen Fantasie, weshalb es so kam. Die bekloppteste Variante ist bestimmt die Richtige......ihr wisst ja....ich wieder.

Ich war dann auf jeden Fall so geblendet von meiner eigenen Vorstellungskraft und dem Vorgeschmack auf dieses fulminante Essen, dass ich überhaupt nicht in Zweifel gezogen habe, dass mein erster Versuch minikleine, technische Schwächen aufweisen könnte. Der Profifoodblogger hätte das bestimmt 2 oder 3-4 wasweißich 5-10 Mal probegekocht, bevor er das verblogt hätte......ähm ich nicht. Das hat so auch wunderbar geschmeckt. Ich sag euch aber im Rezept, was ich optimal ausfeilen würde beim nächsten Mal.....also keine Sorge, falls ihr mal einen 3 Sterne Starkoch zu Besuch habt und den bekochen müßt....;-D....schwitz......ihr Armen!





Zubereitung:

1. Zuerst einmal braucht ihr ein schönes Stück Lachs. Wildlachs ist natürlich irgendwie leckerer als der normal aus der Zucht, klar, aber dazu muss ich ja nix sagen. Entscheidet nach Budget und Vorliebe. Seht vielleicht nur zu, dass ihr eher ein gleichmäßig dickeres Stück bekommt, das wird im Ofen nicht so schnell trocken. Ich habe meine Wildlachsseite halbiert, wie ihr unten auf den Bildern sehen könnt, denn wir waren nur zu zweit. Den Lachs legt ihr dann mit der Hautseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgeschlagenes Backblech. Den Ofen heizt ihr vor auf 180 Grad.

2. Nun rührt ihr eure Marinade an. Diese besteht aus

75 ml Teriyakimarinade (Asialaden)
50 ml Honig
1 Knoblauchzehe durchgedrückt
1 Msp gemahlener Koriander
Abrieb einer halben Biolimette

Mit der Marinade wird dann der Lachs eingepinselt. Ich hatte den Fehler begangen, zuviel der Marinade von Anfang an darüber zu geben. Die läuft dann aber vom Lachs runter und karamellisiert auf dem Backpapier, als nicht da, wo wir das wollen, nämlich auf dem Fisch. Ihr pinselt also den Lachs ein und gebt ihn in den vorgeheizten Ofen, je nach Dicke des Stücks zwischen 10 und 20 Minuten. Während des Garvorgangs pinselt ihr den Fisch mit der übrig gebliebenen Marinade mehrmals erneut ein! Die letzten 5 Minuten könnt ihr meinetwegen den Rest der Marinade komplett darüber geben.





3. Nun kocht ihr euren Reis, bzw, lasst ihn kochen. Dazu gebt ihr ein Glas Reis mit 1 1/2 Glas Wasser in einen Topf, lasst einmal blubbernd aufkochen und schaltet die Herdplatte dann aus. Eventuell den Topf halb von der Herdplatte ziehen, damit er nicht anbrennt. Das Reisabgießen entfällt so komplett und ihr habt nach 10 Minuten essfertigen Reis. So easy!

4. Für die Salsa würfelt ihr die Radieschen eines kompletten Bundes in kleine Stücke, holt die Kerne aus eurem Granatapfel und schneidet 2 Stangen Frühlingszwiebeln in dünne Ringe. Dann gebt ihr alles zusammen in eine Schüssel und schmeckt mit Salz, Pfeffer, Himbeeressig und etwas mildem Öl ab. Wer mag gibt noch gehackten frischen Koriander dazu. Alternativ kann man aber auch Kresse beim Anrichten über die Salsa streuen, das ist auch super, weil es die scharfe Note der Radieschen unterstützt.






5. Dann noch kurz etwas schwarzen Sesam in einer Pfanne anrösten (Ich mache immer etwas mehr und fülle das in ein Kännchen.....wir essen oft asiatisch und Sesam ontop ist immer toll!).

6. So. Euer Fisch sollte inzwischen fertig sein. Entweder richtet ihr direkt auf dem Backblech an, oder verteilt entsprechend die Stücke mit der Salsa auf die Teller. Reis dazu geben und mit schwarzen Sesam bestreuen.....fertig.






Falls irgendwer Probleme mit dem Ausnehmen eines Granatapfels hat (irgendwie ist es IMMER Sauerei, so aber eher weniger) der schaut mal wie ich das so mache. Im weißen Abendkleid würde ich das aber niemalsnever nach keiner Methode dieser Welt tun. Also. Aber schmeckt halt oberköstlich so ein Granatapfel.





Ich wünsch euch was! Juchheee!












Zutaten:
(für 2 Personen)

400 gr Wildlachs

Marinade für den Wildlachs:

75 ml Teriyakimarinade (Asialaden)
50 ml Honig
1 Knoblauchzehe durchgedrückt
1 Msp gemahlener Koriander
Abrieb einer halben Biolimette

Salsa:

1 Granatapfel
2 Bund Radieschen
2 Stangen Frühlingszwiebeln
Koriander oder Kresse
Salz, Pfeffer
Himbeeressig
mildes Öl

Basmatireis oder Thai broken Reis (Asialaden)
gerösteter schwarzer Sesam (Asialaden)

Donnerstag, 16. März 2017

Vom Lasertaggen und kleinen easypeasy Minizupfkuchen.

We survived the Lasetagparty!

Hahahaha....ach wasn Quatsch ;-D. Ich untertreibe kein bißchen, wenn ich sage, dass wir den Geburtstag des kleinsten Ü auf der linken A.....backe abgerissen.....ja......also es war komplikationslos die offene HerzOP. Möglicherweise hatte die Party aber auch einfach nicht die Brisanz einer offenen HerzOP (wie z. B. eine Übernachtungsparty mit ausflippenden 12jährigen vor ein paar Jahren beim größten Sohn.), sondern war von der Einstufung auf der Gefährlichkeitsskala eher bei einem Hühnerauge, also quasi bei null Gefährlichkeit. Vielleicht war die Ursache dafür einfach nur, dass wir die Hauptparty in die Lasertaghalle auslagerten, vielleicht lags aber auch daran, dass man nach gefühlten Quadrillionen von Kindergeburtstagen bei 3 Kindern irgendwann einfach abgebrüht ist. Oder es ist einfach dem Alter (Naja...vielleicht auch nicht, schrieb ich nicht was von ausflippenden 12jährigen? DIE WAREN 12! Bis auf das Geburtstagskind, der ist 11.) und guten Benehmen der  Kids (Das schon eher!) geschuldet, die einfach ALLE ohne Ausnahme total gut drauf UND schrecklich spaßig waren? Es gab keinen Zoff, die gegenseitige Rücksichtnahme und der Gemeinschaftssinn war großartig und das einzige anwesende Mädchen wurde absolut liebevoll integriert und war wahrscheinlich sowieso die Taffste von allen (s.U. das Mehlgummibärchenspiel!). Fantastisch! Ihr könnt alle bei mir einziehen wenn ihr wollt, ja?
♥ ;-) Und ich adoptier euch auch alle ihr Großen ;-) 






Kurz vor dem vorgebuchten Zeitfenster stürzten wir uns also in unsere Lasertaghalle. Mister Ü und ich hatten überhaupt keine Ahnung von nix. Weder von den Playerscards, die man sich machen konnte, noch von irgendwelchen Zeitfenstern zum Spielen, noch von anderen Gruppen, die auch mitspielen und schon gar nicht von Ablauf und Ausrüstung. Es war also alles wie schon seit der Steinzeit: Die Jungend weiß was abgeht und erklärt den langsam gebrechlich werdenden Eltern wie die Schose eben so läuft. Denn eigentlich alle waren schon mal lasertaggen. Nur wir zwei ollen Eltern eben nicht (Aber ich sags euch ich kann da jetzt unter meinesgleichen (alterstechnisch gesehen) sowas von einen raushängen lassen, dass ich weiß wie Lasertaggen geht ;-D....HA!).

Praktischerweise gab da dann Tische wo wir unsere mitgebrachten Getränke, Sweets und Kuchen aufbauen konnten, wie die 765483 anderen Kindergeburtstage, die am gleichen Tag dort stattfanden auch. Die Kids verschwanden direkt in ihr erstes Spiel und wir wunderten uns nur, wie angesagt Lasertaggen momentan ist. Wir haben da echt was verpennt die letzten Monate. Spontan überlegten Mister Ü und ich zwischen Gummischlangen, Zupfkuchen und nem ordentlichen Schluck Limo ausser Flasche, dass wir eigentlich voll doof sind, dass wir nicht selber ne Lasertaghalle aufmachen und bei den überschaubaren Investitionen.......und Lasertaggen ist ja total einfach und so......und überleg mal der Ablauf und die Ausrüstung und die Halle und so.......HEY!....wir hatten seit 10 Minuten den absoluten Durchblick wie Lasertaggen geht......da hängt man sich gedanklich auch schon mal gerne aus dem Fenster. Und nicht dass wir uns irgendwann Vorwürfe machen, wir hätten das Geschäftsmodel nicht angemacht und durchgesprochen. Hm. Soso.






Nur so nebenbei: Die Minizupfkuchen kamen total gut an. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, weil ich der Ansicht war, dass manche Kinder überhaupt keinen Käsekuchen mögen. Da Käsekuchen aber bekanntermaßen die Leib und Magenspeise des jüngsten Sohnes ist, dachte ich mir einfach......egal. Mach ich trotzdem. Wenn nicht am Geburtstag, wann dann kann man sich seinen Lieblingskuchen wünschen? Also. Das Googeln von Zupfkuchen gestaltete sich dann als extrem unerfreulich, weil ich nur die abenteuerlichsten Rezepte im Netz fand. Auch wenn ich nicht Cynthia Barcomi heiße, so hab ich doch über die Jahre des Bloggens schon so einige Dinge ausprobiert und konnte mir an meinen Fingern abzählen, dass die Rezepte die ich fand so nicht fluppen können. Wenn es eins ist, was ich gelernt habe, dann das: Such dir deine Profis und Blogs, dies einfach können und die das Rezept auch schon mal selber ausprobiert haben und nicht nur irgendeine Zusammenstellung von Zutaten mit irgendeinem Foto hochladen. Selbst renommierte Zeitungen machen das! Grusel! Und es gibt so viele tolle Blogger mit großartigen Rezepten!

So. Wie auch immer. Ich fand also nix, was mir passte und hab mir dann einfach selber das Rezept erdacht. So gehts auch. Hier also extra von mir für euch getestet und von der Jugend für gut befunden: Minizupfkuchen! Und by the way........muy facil, wie der Spanier sagt! Sozusagen easypeasy diese Minizupfkuchen!






Zubereitung:

1. Zuerst stellt ihr den Schokoteig aus den unten angegebenen Zutaten her. Von der Teigmasse nehmt ihr anschließend 1/4tel weg und legt es zur Seite. Den restlichen Teig teilt ihr in 12 Portionen (für eine 12er Muffinform) auf und passt die Portionen jeweils in die Muffinform ein.

2. Dann rührt ihr die Käsekuchenfüllung aus den unten angegebenen Zutaten zusammen und verteilt ihn gleichmäßig in die 12 mit Schokoteig ausgelegten Formen.

3. Nun holt ihr euren Weihnachtssternausstecher raus und stecht aus dem verbliebenen Viertel Schokoteig Sterne aus und legt diese dann auf jeweils einen Minikuchen.

4. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Minikuchen ca. 30 Minuten backen.








Das Tolle am Lasertaggen war: Alle waren in einer Mannschaft und kämpften also gemeinsam. Echtes Teamwork also. Schön war, dass irgendwann auch ein würdiger Gegner auftauchte, eine etwa 20jährige Frau, die die Jungs absolut wüst beschimpfte. Was vorgefallen war? Niemand wußte es. Die Jungs waren alle ziemlich verwirrt. Aber gut. Vielleicht taucht in solchen Hallen auch nicht immer das beste Publikum auf. Na auf jeden Fall war die Frau dann echt gut zum Punkte sammeln.

Zuhause gab anschließend noch eine Ladung Hotdogs, Chips und vor allem das vom jüngsten Ü herbeigefreute Spielchen, dass einzig dem Zweck diente, von seinen Freunden .....sagen wir mal......."spezielle" Fotos zu schießen.

Man gebe also eine Packung Mehl in eine Schüssel, mische ein Tüte Gummibärchen darunter und lasse die Jugend ohne zur Hilfe nehme der Hände......also quasi nur mit dem Mund und was sich sonst noch so im Gesicht befindet (Nasen sind perfekt um Mehl von rechts nach links zu schieben!)....selbige wieder heraussuchen. Kleiner Tip: Bettlaken drunter legen und Handtuch bereithalten. Mütze für alle Langhaarigen ist auch nicht schlecht.

Ich sags euch. Fast wie Dschungelkämp. Fanden zumindest die Jungs. Und für die Stimmung wars auch Bombe ;-)! Ach und schaut mal.........wenn ihr wissen wollt, wie eure Kinder in 50 Jahren aussehen......dafür braucht man keine Computeranimation ;-D!.........nehmt einfach nur Mehl!




Da ich ordentlich Fotos geschossen hatte, gabs am nächsten Tag noch für jedem eine Minicollage mit "seinem Mehlgesicht" und dem Gruppenfoto beim Hotdogessen. Ich mag solche Erinnerungen ja.

Na und nun bin ich ja mal gespannt, ob ich mich nächstes Jahr noch in die Partyplanung einmischen darf. Wer weiß ;-D?


Habt ne schöne Woche ihr Lieben!













Zutaten (für 12 Minizupfkuchen aus der Muffinform):

Für den Kakaoteig:

100 gr Butter
60 gr Zucker
1 Ei
2 El Kakaopulver ungesüßt
180 gr Mehl


Für die Käsekuchenfüllung:

400 gr Quark
200 gr Frischkäse
200 gr Creme fraiche
200 gr Zucker
120 gr Mehl
3 Eier
1 Msp gemahlene Vanille
1-2 Eßl Zitronensaft

Backzeit: 180 Grad, ca. 30 Minuten, mittlere Schiene