Donnerstag, 16. März 2017

Vom Lasertaggen und kleinen easypeasy Minizupfkuchen.

We survived the Lasetagparty!

Hahahaha....ach wasn Quatsch ;-D. Ich untertreibe kein bißchen, wenn ich sage, dass wir den Geburtstag des kleinsten Ü auf der linken A.....backe abgerissen.....ja......also es war komplikationslos die offene HerzOP. Möglicherweise hatte die Party aber auch einfach nicht die Brisanz einer offenen HerzOP (wie z. B. eine Übernachtungsparty mit ausflippenden 12jährigen vor ein paar Jahren beim größten Sohn.), sondern war von der Einstufung auf der Gefährlichkeitsskala eher bei einem Hühnerauge, also quasi bei null Gefährlichkeit. Vielleicht war die Ursache dafür einfach nur, dass wir die Hauptparty in die Lasertaghalle auslagerten, vielleicht lags aber auch daran, dass man nach gefühlten Quadrillionen von Kindergeburtstagen bei 3 Kindern irgendwann einfach abgebrüht ist. Oder es ist einfach dem Alter (Naja...vielleicht auch nicht, schrieb ich nicht was von ausflippenden 12jährigen? DIE WAREN 12! Bis auf das Geburtstagskind, der ist 11.) und guten Benehmen der  Kids (Das schon eher!) geschuldet, die einfach ALLE ohne Ausnahme total gut drauf UND schrecklich spaßig waren? Es gab keinen Zoff, die gegenseitige Rücksichtnahme und der Gemeinschaftssinn war großartig und das einzige anwesende Mädchen wurde absolut liebevoll integriert und war wahrscheinlich sowieso die Taffste von allen (s.U. das Mehlgummibärchenspiel!). Fantastisch! Ihr könnt alle bei mir einziehen wenn ihr wollt, ja?
♥ ;-) Und ich adoptier euch auch alle ihr Großen ;-) 






Kurz vor dem vorgebuchten Zeitfenster stürzten wir uns also in unsere Lasertaghalle. Mister Ü und ich hatten überhaupt keine Ahnung von nix. Weder von den Playerscards, die man sich machen konnte, noch von irgendwelchen Zeitfenstern zum Spielen, noch von anderen Gruppen, die auch mitspielen und schon gar nicht von Ablauf und Ausrüstung. Es war also alles wie schon seit der Steinzeit: Die Jungend weiß was abgeht und erklärt den langsam gebrechlich werdenden Eltern wie die Schose eben so läuft. Denn eigentlich alle waren schon mal lasertaggen. Nur wir zwei ollen Eltern eben nicht (Aber ich sags euch ich kann da jetzt unter meinesgleichen (alterstechnisch gesehen) sowas von einen raushängen lassen, dass ich weiß wie Lasertaggen geht ;-D....HA!).

Praktischerweise gab da dann Tische wo wir unsere mitgebrachten Getränke, Sweets und Kuchen aufbauen konnten, wie die 765483 anderen Kindergeburtstage, die am gleichen Tag dort stattfanden auch. Die Kids verschwanden direkt in ihr erstes Spiel und wir wunderten uns nur, wie angesagt Lasertaggen momentan ist. Wir haben da echt was verpennt die letzten Monate. Spontan überlegten Mister Ü und ich zwischen Gummischlangen, Zupfkuchen und nem ordentlichen Schluck Limo ausser Flasche, dass wir eigentlich voll doof sind, dass wir nicht selber ne Lasertaghalle aufmachen und bei den überschaubaren Investitionen.......und Lasertaggen ist ja total einfach und so......und überleg mal der Ablauf und die Ausrüstung und die Halle und so.......HEY!....wir hatten seit 10 Minuten den absoluten Durchblick wie Lasertaggen geht......da hängt man sich gedanklich auch schon mal gerne aus dem Fenster. Und nicht dass wir uns irgendwann Vorwürfe machen, wir hätten das Geschäftsmodel nicht angemacht und durchgesprochen. Hm. Soso.






Nur so nebenbei: Die Minizupfkuchen kamen total gut an. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, weil ich der Ansicht war, dass manche Kinder überhaupt keinen Käsekuchen mögen. Da Käsekuchen aber bekanntermaßen die Leib und Magenspeise des jüngsten Sohnes ist, dachte ich mir einfach......egal. Mach ich trotzdem. Wenn nicht am Geburtstag, wann dann kann man sich seinen Lieblingskuchen wünschen? Also. Das Googeln von Zupfkuchen gestaltete sich dann als extrem unerfreulich, weil ich nur die abenteuerlichsten Rezepte im Netz fand. Auch wenn ich nicht Cynthia Barcomi heiße, so hab ich doch über die Jahre des Bloggens schon so einige Dinge ausprobiert und konnte mir an meinen Fingern abzählen, dass die Rezepte die ich fand so nicht fluppen können. Wenn es eins ist, was ich gelernt habe, dann das: Such dir deine Profis und Blogs, dies einfach können und die das Rezept auch schon mal selber ausprobiert haben und nicht nur irgendeine Zusammenstellung von Zutaten mit irgendeinem Foto hochladen. Selbst renommierte Zeitungen machen das! Grusel! Und es gibt so viele tolle Blogger mit großartigen Rezepten!

So. Wie auch immer. Ich fand also nix, was mir passte und hab mir dann einfach selber das Rezept erdacht. So gehts auch. Hier also extra von mir für euch getestet und von der Jugend für gut befunden: Minizupfkuchen! Und by the way........muy facil, wie der Spanier sagt! Sozusagen easypeasy diese Minizupfkuchen!






Zubereitung:

1. Zuerst stellt ihr den Schokoteig aus den unten angegebenen Zutaten her. Von der Teigmasse nehmt ihr anschließend 1/4tel weg und legt es zur Seite. Den restlichen Teig teilt ihr in 12 Portionen (für eine 12er Muffinform) auf und passt die Portionen jeweils in die Muffinform ein.

2. Dann rührt ihr die Käsekuchenfüllung aus den unten angegebenen Zutaten zusammen und verteilt ihn gleichmäßig in die 12 mit Schokoteig ausgelegten Formen.

3. Nun holt ihr euren Weihnachtssternausstecher raus und stecht aus dem verbliebenen Viertel Schokoteig Sterne aus und legt diese dann auf jeweils einen Minikuchen.

4. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Minikuchen ca. 30 Minuten backen.








Das Tolle am Lasertaggen war: Alle waren in einer Mannschaft und kämpften also gemeinsam. Echtes Teamwork also. Schön war, dass irgendwann auch ein würdiger Gegner auftauchte, eine etwa 20jährige Frau, die die Jungs absolut wüst beschimpfte. Was vorgefallen war? Niemand wußte es. Die Jungs waren alle ziemlich verwirrt. Aber gut. Vielleicht taucht in solchen Hallen auch nicht immer das beste Publikum auf. Na auf jeden Fall war die Frau dann echt gut zum Punkte sammeln.

Zuhause gab anschließend noch eine Ladung Hotdogs, Chips und vor allem das vom jüngsten Ü herbeigefreute Spielchen, dass einzig dem Zweck diente, von seinen Freunden .....sagen wir mal......."spezielle" Fotos zu schießen.

Man gebe also eine Packung Mehl in eine Schüssel, mische ein Tüte Gummibärchen darunter und lasse die Jugend ohne zur Hilfe nehme der Hände......also quasi nur mit dem Mund und was sich sonst noch so im Gesicht befindet (Nasen sind perfekt um Mehl von rechts nach links zu schieben!)....selbige wieder heraussuchen. Kleiner Tip: Bettlaken drunter legen und Handtuch bereithalten. Mütze für alle Langhaarigen ist auch nicht schlecht.

Ich sags euch. Fast wie Dschungelkämp. Fanden zumindest die Jungs. Und für die Stimmung wars auch Bombe ;-)! Ach und schaut mal.........wenn ihr wissen wollt, wie eure Kinder in 50 Jahren aussehen......dafür braucht man keine Computeranimation ;-D!.........nehmt einfach nur Mehl!




Da ich ordentlich Fotos geschossen hatte, gabs am nächsten Tag noch für jedem eine Minicollage mit "seinem Mehlgesicht" und dem Gruppenfoto beim Hotdogessen. Ich mag solche Erinnerungen ja.

Na und nun bin ich ja mal gespannt, ob ich mich nächstes Jahr noch in die Partyplanung einmischen darf. Wer weiß ;-D?


Habt ne schöne Woche ihr Lieben!













Zutaten (für 12 Minizupfkuchen aus der Muffinform):

Für den Kakaoteig:

100 gr Butter
60 gr Zucker
1 Ei
2 El Kakaopulver ungesüßt
180 gr Mehl


Für die Käsekuchenfüllung:

400 gr Quark
200 gr Frischkäse
200 gr Creme fraiche
200 gr Zucker
120 gr Mehl
3 Eier
1 Msp gemahlene Vanille
1-2 Eßl Zitronensaft

Backzeit: 180 Grad, ca. 30 Minuten, mittlere Schiene

Dienstag, 7. März 2017

Ein kuscheliges Ohnekinderwochenende mit meinem lovely Mister Ü in Lüttich, Belgien

Mein Gott ist das lange her, dass ich mit meinem lovely Mister Ü mal für ein paar Tage ganz alleine und OHNE die Jungs unterwegs war. Schluck......ich darf gar nicht nachrechnen.....jaäh.....wir haben weder Opas noch Omas, die auf die Kinder hätten aufpassen können, also aus Altersgründen oder schlichtweg Nichtmehrda ;-(, was ich schon das ein oder andere Mal mächtig beheult habe. Also jetzt nicht in echt beheult, aber schon beheult, wißt ihr? Na und dann ergab es sich irgendwie nie oder es kam was dazwischen oder einer wurde krank oderoderoder. Ach ich weiß auch nicht. Auf jeden Fall jammer ich jetzt nicht doof rum, sondern es geht um jetzt! Ja genau. Und JETZT sind wir dann einfach mal los. Auf eine voll schöne Ohnekindersause nach Lüttich.......Liege, Belgien.

Das praktische war: Es ist ja nur 1,5 Stunden von Düsseldorf entfernt. Hätte die Jugend also das Haus in der Zwischenzeit abgerissen, wäre dort ne Mörder Houseparty gelaufen oder wäre der Kleinste der Ü´s einfach nur kaputt gegangen vor Herzschmerzvermissung........wir wären sofort wieder da gewesen. War aber alles nicht Dank der wunderbaren Oberaufsicht meiner allerliebsten und wertesten Nachbarn, die das Jungvolk (naja......der Älteste ist ja schon 18.......wobei?......ist das jetzt gut oder eher gefährlich? ;-D) engmaschig observierte.

Dank nicht eingetretener Zwischenfälle hatten wir also ein komplettes Wochenende  N.U.R. F.Ü.R U.N.S.Z.W.E.I! Meine Fresse ;-). Na dann erzähl ich mal.






Zuerst mal landeten wir im coolsten Hotel überhaupt (Der lovely Mister Ü! Hat der wieder ein Händchen für sowas?! Yeah!), dem "Les Comtes de Mean", einem bautechnisch grandiosen Mix aus zwei toll restaurierten und aus dem 16. Jhd stammenden Adelshäusern und einem sehr modernen Neuanbau. Und neinnein, cool meine ich jetzt nicht, weil da nur lässiges und modernes Design vorherrscht, sondern cool, weil wie für mich und meine speziellsten Wünsche gemacht. Äh und nein auch nicht, weil ich mich im tiefsten Inneren für eine Prinzessin halte......gacker, ne, ich bin ja eher so ne Wilde.....sondern ganz platt und plump gesagt wegen der BAAADEWAANNNEEEE!!!! Ich als stundenlanger Dauerbader und Amliebsteninderwanneteetrinkerundbuchleser hab natürlich einen dreifachen Salto rückwärts gemacht, als ich die Wanne sah. Eigentlich......also eigentlich........ja ähm, ich hätte jetzt also nicht unbedingt raus gemußt an dem WE. Hm. Äh. Aber wär ja doof gewesen. Keine Frage. Ich hab mich dann mit dem stundenlangen Baden auf bestimmte Zeitfenster beschränkt. Natürlich nicht ohne anzumerken, dass ich jetzt son Ding zuhause auch brauche. Mit Erker und so. Ein klitzekleines bißchen vielleicht auch mit nem Schloß um die Wanne. Prinzessin? Ich? Näääääääää ;-D. Höchstens beim Baden.....obwohl......der Rest war schon auch schön.......okeeokeee.....Prinzessin. Jaja. Ts. Komm ich nicht mehr raus aus der Nummer.








Das Hotel liegt perfekt in unmittelbarer Nähe der Altstadt, Shoppingmeile, vielen Restaurants und der bekannten Bauerntreppe, also super, um einfach direkt loszulaufen und auch mal ohne den totalen Überblick und Stadtplan zu schauen, was einen so hintreibt. Das Spaßigste an unserem Wochenende war, dass es urplötzlich über Nacht geschneit hatte. Naiv schusselig Prinzessin wie zumindest ich war, jubelte ich morgens schon beim Ausdemfenstergucken und freute mich über den Schneestaub allover. Hoha sagte dann aber der clevere Mister Ü......."Das wir glatt sein!". Und ich so: "Hm. Echt? Na und?"

Ja. "Na und?" sagte sie.

Das "Na und?" hab ich bis Abends eisern durchgehalten und blanke, schlidderige Kopfsteinpflaster verdrängt. Weils so schön war. Und erst zu fortgeschrittener Zeit schnallte ich: "We survived it!" Denn ehrlich: Mannomann war das eigentlich ein beschissenes und gefährliches Wetter. Man muss wissen: Lüttichs Bürgersteige und Fußgängerzone bestehen zu  80 % aus Kopfsteinpflaster und ich will jetzt nicht übertreiben und behaupten die Straßen wären so steil wie in San Francisco aber.......aber so ähnlich. An manchen Stellen eben. Den ganzen Tag dauernieselte es, gefror natürlich direkt wieder auf dem Boden unter uns (und auf meiner Nase meiner Mütze meinem Mantel meinen Füßen) und es pfiff ein Windchen von Feinsten, dass wir am Abend wie zwei Eissäulen senkrecht ins Hotel fielen und mit einem Krachen erstmal auftauen mußten. Eisgesichtslifting zum Sparpreis inclusive. Wir sahen mehr als einen Fußgänger mit ordentlich Wutsch und Rums auf dem Allerwertesten landen und gruselten uns besonders, als ein tollkühner Mountainbikefahrer unter einer vereisten Brücke direkt am Ufer der Maas durchfahrend, sich nach seinem blitzartigen Sturz gerade noch an der unteren Strebe des Geländers festhalten konnte. Sonst wäre er in der eiskalten Maas gelandet und was dann.......will ich gar nicht wissen. Grusel.

Lovely Mr. Ü und meine Wenigkeit hatten aber nen echt kuscheligen Tag. Wir klammerten uns wie die kleinen Äffchen aneinander, waren zwar durch den Nieselregen tropfnaßgefroren (irgendsowas), kämpften uns durch die klirrende Kälte und immer wenn der eine fast geflutscht wäre konnte der andere ihn noch so grade mit einem Kreischen und Lachen halten. Das war so bekloppt, dass wir wirklich viel kicherten. Zum Glück haben wir uns wirklich kein bißchen auf die Nase gelegt. Eigentlich ein Wunder!








Zuerst schwankten und flutschen wir durch Lüttichs Altstadt. Mei Kinners ist die hübsch. Und alt. Und so spannend schäbbich mit schrulligen Geschäften und Restaurants ;-D! Hihi. Ich fühlte mich 100 Jahre zurückversetzt. Als wir an der bekannten Bauerntreppe ankamen, schluckten wir dann doch ein wenig. Bei dem Wetter jetzt auch noch 374 vereiste Stufen hochrennen und dann womöglich bei Stufe 373 ausflutschen und alle Stufen in einem Rutsch wieder runterrollen??? Hm. Wir bemerkten erfreut, dass die Treppe aber gestreut war und liefen hoch. Liefen? Na am Anfang schon, völlig übermotiviert....bis Stufe 283......spätestens......dann waren wir echt am schnaufenden. Aber wie man sieht, we made it und der Ausblick von oben über Lüttich ist auch wirklich toll, bei schönem Wetter aber bestimmt noch besser.







Nachdem wir dann noch einen Blick in und auf die Eglise St. Barthelmi geworfen hatten (das Taufbecken soll goldschmiedetechnisch der Hammer (ich hab von sowas keine Ahnung) sein, insgesamt fand ich die Kirche aber nicht wirklich beeindruckend), mußten wir uns erstmal wieder etwas ausruhen (Wir erinnern uns: Die 374 STUUFEEN!!!) und haben in der weltbesten Pommesbude noch weltbessere Pommes gegessen. Das "La Fritte" geht über zwei Etagen und man kann oben auf einem roten Omisofa sitzend und die nassen Füße auf der Heizung trocknend seine superknusprigen Pommes essen und dem belebten Straßentreiben zuschauen. Phantastisch bei so einem Wetter!







Eigentlich liefen wir die ganzen Tage nur durch die Stadt, shoppten ein wenig, rannten durch winzige Gässchen in geheimnisvoll gelegene Hinterhöfe, entdeckten kleine schrullige Schneemänner, futterten hier und da was uns so in die Quere kam und genossen einfach die Zeit. Wetter? Hä? Störte das? Nö.

Ach und ein kleiner Minitip für eine wirklich richtig gute Pizza.......ich roch es direkt und dachte schön HÄ?.......Italien?.......den Geruch kenn ich sonst nur von da: Das Pizza A Papa in der Rue St. Hubert 51 quasi direkt neben unserem Hotel. Der Laden ist immer supervoll....also besser einen Tisch reservieren.......das allein ist schon ein Zeichen der Güte!




Vorbei gings am alten Museé des beau arts (geschlossen seit Feb 2016 und verlagert in die Boverie) vorbei, durch die Stadt, entlang des Ufers der Maas, durch die grüne Lunge der Stadt, den Parc de la Boverie und nem echt verrückttollen, surrealen Graffiti einer Fischvogelraubkatze, direkt in das gleichnamige Kunstmuseum "La Boverie". Dort verbrachten wir wirklich Stunden in der Ausstellung "21 Rue la Boetie", die u.a. die Lebensgeschichte von Paul Rosenberg, einem legendären Kunsthändler der Zwischenkriegszeit erzählte. Die Karriere dieses außergewöhnlichen und geschäftstüchtigen Mannes, aufgeklärten Kunstliebhabers, Freund und Kunstagenten von Picasso, Matisse, Braque, Leger und Marie Laurencin, aber auch der doppelte Wendepunkt in der Kunstgeschichte sind hier das Thema: Einerseits das Aufkommen der Art Moderne, andererseits - unter der Nazi Herrschaft - die Verlagerung des weltweiten Kunstzentrums von Paris nach New York.











Ich muss das hier mal ausdrücklich betonen: Ich bin überhaupt kein Schilderleser und Dauerbestauner von Kunstwerken.  Find ich eher nervig stundenlang in einem Bild zu versinken (klar Ausnahmen gibts...). Nennt mich Banause. Ich gehe meist nur ins Museum, um mich inspirieren zu lassen und bin in der Regel die Erste, die schon wieder durch die Ausstellung durch ist. Sogar lovely Mister Ü ist da sorgfältiger und ehrt Ausstellungen mehr als ich. Aber DIESE Ausstellung! HAMMERKRACHER! Ich schwöre ich hab jedes Schild gelesen und fand die erzählte Geschichte rund um Rosenberg, Picasso & Co, Beutekunst und entartete Kunst sowas von aufregend. Es war der Wahnsinn. Es war fast wie ein Kinofilm. Ich hab selten sowas Spannendes gesehen.

Danach?.........Erstmal eine von diesen grandiosen Lütticher Waffeln!




Am nächsten Morgen gings dann noch auf den jeden Sonntag stattfindenden Wochenmarkt "La Batte" in Lüttich. Und obwohl es immer noch mächtig nebelig war.....zum Glück nicht mehr so gefroren wie am Tag davor!......wars da total nett. Den Wochenmarkt gibt es schon seit 1561, er ist ungefähr 3,5 km lang und findet direkt am Maasufer statt.







Auch hier gilt: Bitte ohne Frühstück hingehen und sich durchfuttern und im besten Fall noch das Auto mit den dollsten Dingen für zuhause vollladen. ;-)

Etwas gruselig finde ich ja immer, wenn Tiere in viel zu kleinen Käfigen verkauft werden. DIE GUCKEN ALLE IMMER SO SCHRECKLICH TRAURIG ;-(.......na und wahrscheinlich sind sies auch. Aber was will man machen. Alle kaufen kann ich sie ja nicht......oder DOCH! Würd ich total gerne........die Hasen und die bunten Vögelchen auch die Gans und die Hühner nahm ich.......aber Mister Ü, der will einfach keine Farm zuhause. Komisch. Der wieder ;-D.







Alle die definitiv keine kleinen oder großen Tiere oder viel zuviel leckeres Food kaufen möchten finden dort aber u.U. auch ihr Glück: Da gibt´s z.B. auch lekker warme Jacken oder weniger lekker warme......ähja. Bunt ist vielleicht auch mal schön. Möglicherweise ist das  für das ein oder andere Teil ZUUU bunt aber der Vorteil: Man wird sogar im Dunklen gefunden und leistet durch diesen gewieften Stromtrick seinen Beitrag zum Weltretten. Also sagt nix! Peace for everybody!

Also auf nach Lüttich! Winkewinke!